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Kinderschutz-Apps können Grenzen setzen

Mit Kinderschutz-Apps können Eltern Regeln aufstellen und Grenzen setzen

(djd). Für Kinder und Jugendliche sind in Zeiten von vermehrtem Homeschooling und Video-Chats mit den Großeltern internetfähige Computer und Smartphones unverzichtbar geworden. Aber wie können Eltern sichergehen, dass sie sich beim Surfen nicht in Computerspielen verlieren, über die sozialen Medien an die falschen Freunde geraten, gewalttätige und pornografische Inhalte sehen oder einfach zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen? Offenheit ist hier gefragt sowie der Austausch über beliebte Spiele und Webseiten. Das schafft Vertrauen. Zusätzlich sind Kindersicherungs-Apps hilfreich, die zum Beispiel Internetzeiten begrenzen und Inhalte altersgerecht filtern können.

Familienfrieden per App


Eltern können nicht immer beaufsichtigen, was ihre Kinder im Internet treiben. Helfen kann dabei eine App.
Foto: djd/Salfeld/ESB Professional/Shutterstock
Der Testsieger bei Stiftung Warentest

„Ein großer Vorteil ist, dass sich Eltern und Kinder nicht jeden Tag über Bildschirmzeiten herumstreiten müssen, denn die Technik hält die Regeln von ganz alleine ein, und wenn Schluss ist, ist Schluss!“, erklärt Dierk Salfeld, Geschäftsführer der Salfeld GmbH aus Reutlingen und Entwickler der Kindersicherungs-App, die von Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt wurde. Neun Kinderschutzprogramme wurden im Herbst 2020 von Profis und Pädagogen unter die Lupe genommen. Beim Testsieger zahle sich die langjährige Erfahrung der Entwickler aus: „Die beste App im Test überzeugt mit kindgerechter Ansprache, sehr gutem Funktionsumfang und annehmbarer pädagogischer Unterstützung für die Eltern", heißt es in der Begründung. Die Eltern müssen diese App nur einmal auf dem Windows-PC oder Android-Handy ihres Kindes installieren, dann können sie die Einstellungen von jedem anderen Gerät über eine Web-Oberfläche steuern. Eine kostenlose Testversion ist unter www.salfeld.de zu finden. Dort lohnt es sich auch, gemeinsam die „10 Goldenen Regeln – Kinder sicher online“ zu lesen.

Wo und wie lange die Kinder im Internet unterwegs sind,
können die Eltern über eine App
begrenzen.
Foto: djd/Salfeld/wavebreakmedia/Shutterstock


Smartphones sind verlockend. Gegen die Gefahren
können Apps die Kinder absichern.
Foto: djd/Salfeld GmbH/Shutterstock

Zeitbonus für Lern-Apps

„Es geht überhaupt nicht darum, alles zu verbieten, was Spaß macht, oder Spiele komplett zu blockieren“, erklärt Dierk Salfeld. So könnten die Eltern etwa Zeitlimits für einzelne Anwendungen vergeben oder vielleicht nach 20 Uhr keine Internetnutzung mehr erlauben. Einmalig beim Testsieger sind eine gemeinsame Zeit-Zählung von PC und Handy sowie individuell einstellbare Bonusprogramme: „Zum Beispiel können sich die Kinder mit dem Vokabeltrainer einen Zeitbonus für Spiele erarbeiten. Oder die Spiele lassen sich erst starten, nachdem der Vokabeltrainer eine Zeit lang aktiv war.“


Eltern sollten mit ihren Kindern darüber reden, wie sie sicher surfen können. Foto: djd/Salfeld GmbH/Shutterstock

Neugierige Kinder geraten im Internet möglicherweise an die falschen Freunde. Foto: djd/Salfeld/fizkes/Shutterstock

Für Video-Chats mit den Großeltern ist das Internet Gold wert.
Foto: djd/Salfeld/Leszek Glasner/Shutterstock
Gute Kindersicherungsprogramme achten natürlich auf den Datenschutz und erheben nur so viele persönliche Nutzerdaten wie nötig. Sie liefern eine Anleitung für Eltern mit und verlängern eine Lizenz auch nicht automatisch im Abo, sondern nur auf Wunsch der Eltern.
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