Food - Berlin

Test
Direkt zum Seiteninhalt
Ernährung
Fisch
Beim Einkauf von Lebensmitteln auf saisonale und regionale Produkte achten

Frisch vom Markt auf den Tisch


Regionale und saisonale Lebensmittel auf den Speisenplan: Das trägt zu einer gesünderen Ernährung bei. Foto: djd/Geld und Haushalt



(djd). Wann Spargelsaison ist oder wann die Erdbeerzeit beginnt, weiß fast jeder. Doch in welchen Monaten können die heimischen Landwirte eigentlich Rucola, Kohlrabi oder Himbeeren ernten? Bei dieser Frage müssen viele mit den Achseln zucken. Dabei lohnt es sich, mehr über die saisonalen Spezialitäten zu wissen. Denn heimische Produkte tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei und sind auch für die Umwelt ein Gewinn, da unnötig lange Transportwege vermieden werden. Besonders in der warmen Jahreszeit sind die Wochenmärkte voll mit hochwertigen Erzeugnissen aus der Region. Beim Angebot im Supermarkt lohnt ein Blick auf das Herkunftsetikett.

Welches Obst und Gemüse hat wann Saison?

Saisonale und regionale Nahrungsmittel enthalten gesunde Nährstoffe und müssen aufgrund der kurzen Wege oder Lagerzeiten weniger behandelt werden. Gleichzeitig sinkt der Kohlendioxidausstoß für den Transport. Die Haushaltskasse profitiert ebenfalls, denn was gerade Hochsaison hat, wird in der Regel preisgünstig angeboten. Viele Gründe sprechen also dafür, beim Lebensmitteleinkauf auf Erzeugnisse aus der Region zu achten. Orientierung dabei bietet der Obst- und Gemüse-Kalender im Ratgeber „Ökologisch haushalten" mit Angaben von A wie Apfel bis Z wie Zucchini. Die Broschüre, kostenfrei erhältlich unter Telefon 030-20455818 oder online auf www.geld-und-haushalt.de, präsentiert auf mehr als 60 Seiten zahlreiche weitere Tipps für einen cleveren Verbrauch, eine gute Planung und das richtige Lagern. Schließlich landen immer noch zu viele Nahrungsmittel in der Mülltonne – gut 75 Kilogramm pro Kopf allein im Jahr 2020. Jeder Durchschnittshaushalt könnte durch ein bewussteres Einkaufen mehr als 215 Euro pro Jahr sparen.


Wer bewusst einkauft, unterstützt die Umwelt und kann gleichzeitig so manchen Euro sparen. Foto: djd/Geld und Haushalt/Christian Gohdes

Über einen bewussteren Einkauf freut sich die Umwelt – ebenso wie das heimische Sparschwein. Foto: djd/Geld und Haushalt

Die kostenfreie Broschüre „Ökologisch haushalten" enthält zahlreiche nützliche Tipps, bis hin zum Saisonkalender für Obst und Gemüse.  Foto: djd/Beratungsdienst Geld und Haushalt
Bewusster einkaufen und sparen

Beim Durchblättern der Broschüre dürfte wohl jeder Anregungen für den eigenen Alltag finden. Die Ratschläge lassen sich einfach und konkret in die Tat umsetzen. Dabei geht es nicht nur um die Ernährung – Hilfestellung beim Energiesparen enthält die Broschüre ebenso wie einen Überblick zur klima- und umweltfreundlichen Mobilität. Daneben werden auch weniger bekannte Themen wie das „virtuelle Wasser" beleuchtet – so wird die „versteckte" Menge an Wasser genannt, die zur Produktion eines Nahrungsmittels notwendig ist. Denn der Import von Produkten, die mit hohem Wassereinsatz hergestellt werden, wächst rapide. Häufig stammen sie aus Ländern, die über viel weniger Wasser verfügen als Deutschland. Zwei Beispiele machen die Dimensionen deutlich: Für eine Tasse Kaffee werden während der Herstellung 140 Liter Wasser eingesetzt, bei einem Kilogramm Rindfleisch macht der Anteil des virtuellen Wassers sogar 15.500 Liter aus.



Foodsharing - die Rettung der Lebensmittel

Sie wühlen in Containern herum, die ihnen eigentlich nicht gehören. Sie greifen Lebensmittel ab, verwenden sie selbst oder stellen sie anderen zur Verfügung. Eigentlich eine soziale Sache, sie ist allerdings nicht legal. Deshalb finden diese Aktionen meistens nachts statt. Denn eigentlich ist es illegal aus fremden Müllcontainern Lebensmittel zu entwenden, obwohl der Eigentümer diese entsorgt hat.

Mindeshaltbarkeit und Verfall

In der Regel sind es Supermärkte, die nachts zur Attraktion von meist jungen Leuten werden. Denn in den Müllcontainern befinden sich Lebensmittel, die noch voll und ganz genießbar sind. Da aber das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dürfen sie es nicht mehr an den Kunden verkaufen und müssen es entsorgen. Doch immer mehr Bürger wehren sich mittlerweile gegen diese sinnlose Verschwendung von hochwertigen Lebensmitteln, die selbst nach Ablauf des MHDs noch völlig in Ordnung sind. Denn hier handelt es sich nicht um ein Verfallsdatum, sondern nur um ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Bis zu diesem Datum garantiert der Hersteller die versprochene Qualität seiner Produkte. Die meisten Lebensmittel sind jedoch weit nach Ablauf noch zum Verzehr geeignet.


Der Tausch-Trend

Der Politik scheint es mehr oder weniger egal zu sein, was mit erst kürzlich abgelaufenen Lebensmitteln passiert. Für Menschen mit sehr wenig Geld können kurzfristig abgelaufene Lebensmittel, die sie umsonst bekommen können, goldwert sein. Denn in immer mehr Großstädten entstehen sogenannte Tauschläden, in denen ehrenamtliche Helfer die geretteten Lebensmittel wieder aufbereiten und umsonst anbieten. Jeder kann sich dann aus dem Laden seine Ration mitnehmen. Diese Läden gibt es in vielen Variationen. Mit Kleidung geht das natürlich auch. Ein Trend, der funktioniert und vor allem Sinn macht!
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/11734/

Fisch mit gutem Gewissen genießen


Feines Alaska-Dorschfilet aus nachhaltiger Fischerei

(djd). Mit seinen gesundheitsfördernden Fettsäuren, wertvollen Vitaminen und hochwertigem Eiweiß gehört Fisch zu den wichtigen Bestandteilen einer ausgewogenen Kost. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche in den Speiseplan zu integrieren. Doch die Meldungen von schrumpfenden Beständen lassen viele Umweltbewusste zögern. Die Unsicherheit ist groß, welchen Fisch man noch unbedenklich essen kann

Im Beringmeer vor Alaska werden die Fischbestände nach strengen Richtlinien schonend bewirtschaftet.
Foto: djd/Youkon Wilder Lachs/Alaska Seafood

Nachhaltige und schonende Gewinnung

Entscheidend ist dabei nicht nur die Art, sondern auch die Herkunftsregion und das Fischereimanagement. Die Fanggebiete im Beringmeer vor Alaska beispielsweise werden schonend bewirtschaftet und sind nach den Richtlinien für den nachhaltigen Fang (MSC) zertifiziert. Arten wie der Dorsch wachsen wild und natürlich auf, bevor sie unter strengen Auflagen gefangen werden. Das saftige grätenfreie Rückenfilet mit beigelegter Bio Kräutermischung mit Bio Zitronenpfeffer ist im gut sortierten Natur- und Bio-Fachgeschäft oder direkt im Onlineshop unter www.youkon.com erhältlich. In der kalten Jahreszeit schmeckt ein ofengebackenes Filet mit Süßkartoffeln besonders gut.

Rezepttipp: Ofengebackenes Youkon Pollock Filet mit Süßkartoffeln

Zutaten für 2 Personen:

1-2 Zweige Rosmarin
250 g Lauch
400 g Süßkartoffeln
15 ml Olivenöl
Salz, Paprikapulver
Youkon Bio-Kräutermischung mit Bio-Zitronenpfeffer
2 Filets vom Youkon Alaska Pollock à 125 g
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
40 g Butter (optional)
2 Scheiben Toastbrot (optional)

Zubereitungszeit: 50 min

Genuss aus dem Ofen: Alaska-Dorsch mit Süßkartoffeln.
Foto: djd/Youkon Wilder Lachs/Alaska Seafood


Zubereitung:

1. Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen. Rosmarin von den Stielen streifen und fein schneiden. Lauch putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Süßkartoffeln schälen, in Spalten schneiden und in einer Schüssel mit Lauch, Rosmarin sowie Olivenöl vermengen, dann mit Salz und Paprikapulver würzen. Gemüse auf dem vorbereiteten Blech verteilen und 20 Minuten im Ofen vorgaren.

2. Youkon Pollockfilets kalt abbrausen und sorgfältig trocknen, mit der Bio-Gewürzmischung würzen. Dorsch auf dem Gemüse platzieren, mit 20 g Butter belegen und zusammen mit dem Gemüse weitere 10 Minuten im Ofen garen.

3. Optional: Toastbrot von der Rinde befreien und in einer Küchenmaschine grob mahlen. In einer Pfanne mit der restlichen Butter goldbraun braten und salzen. Die Knusperbrösel auf dem Dorsch verteilen, mit dem Gemüse servieren.

Der Alaska Pollock wird direkt nach dem Fang verarbeitet und tiefgefroren. Foto: djd/Youkon Wilder Lachs/Alaska Seafood
K l i m a   -   P l u s   V o r s c h a u
Anzeige            Klimawert/Wohnen

Foto/djd KlaiberSonnen und Wetterschutztechnik
Bei Regen trocken unter Glas, bei Sonne Schattig unter Markisenstoff: Glasdachsysteme mit textilem Sonnenschutz
Anzeige               Klimawert/Essen

Im Beringmeer vor Alaska werden die Fischbestände nach strengen Richtlinien schonend bewirtschaftet.
Foto: djd/Youkon Wilder Lachs/Alaska Seafood
Anzeige         Klimawert/Erholung

Foto: djd/ostfriesische Inseln
Lange, weiße Sandstrände findet man auf allen sieben Inseln
Anzeige              Klimawert/Rohstoff

In allen Technologien zur Energiewende - auch in der Elektromobilität - spielt Kupfer eine Schlüsselrolle.
Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/shutterstock
Anzeige                Klimawert/Digital

Mit besonders einfach zu bedienenden Smartphones können Seniorinnen alle Vorteile der mobilen Kommunkation nutzen.
Foto: djd/emporia Telecom/YakobchukOlena - Stock.adobe.com
Reisen

Rom eine Reise wert
Zurück zum Seiteninhalt