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Lustfaktor Musik
Es ist wissenschaftlich erwiesen,
dass Musik das Lustempfinden steigern kann, warum sie diese Fähigkeit besitzt,
welche Auslöser sie dabei bei Menschen betätigt, ist allerdings weitgehend
unbekannt und deshalb auch Gegenstand heftiger Spekulationen. Funktioniert
Sexualität über die Texte, die Musik oder die Interpreten?
Untersuchungen haben ergeben, dass der Genuss von bestimmten Popsongs auf viele
Personen erotisch stimulierend wirkt. Bisher gibt es nur Vermutungen welche
Faktoren dabei eine Rolle spielen. So gilt es auch bei der erotischen Stimulans
zwischen Männern und Frauen zu unterscheiden.
Dass Frauen zum Beispiel nur durch eine erotische Männerstimme zu erregen sind,
oder Männer nur auf weiblichen Gesang reflektieren, scheint zu trivial.
Tatsächlich dürfte es auch eine geschlechtsunabhängige Komponente der erotischen
Wirkung der Musik geben. Dabei dürfte weniger der Gesang alleine, als die
Gesamtstimmung, die von einer Nummer ausgeht, entscheidend sein.
Das Geheimnis der erotischen Stimulans gewisser Songs dürfte in den meisten
Fällen das gleiche sein: Eine besondere Kombination von gewissen Rhythmen, die
möglicherweise Assoziationen zum Geschlechtsakt erzeugen können, und der
bewusste Einsatz melancholischer Dur/Moll-Akzente durch Stimme und musikalischen
Hintergrund.
Im Zustand höchster körperlicher Erregung, gleichgültig ob diese Erregung durch
musikalische Ekstase oder etwa durch sexuelle Stimulans hervorgerufen wird,
schüttet der Körper so genannte Endorphine aus. Diese Wirkung verbindet
Tanz und Sexualität und wird oft unter Anwendung von Musik in Ekstasetechniken
verwendet. BW
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